Ich bin dann mal weg...

Es ist soweit. Meine Wohnung in Büren habe ich heute Morgen abgegeben. Alles was ich besitze ist im Bastelraum in Lyss eingestellt. Gerade sitze ich im Zug Richtung Genf und erhole mich von der Hektik die entstanden ist, weil der Postboten ausgerechnet heute eine Abholungseinladung für morgen (! - bin ich ja gar nicht mehr da) deponiert hat. Es war ein Kraftakt den Brief noch zu erhalten, doch schlussendlich hat alles geklappt. 

Reiseplanung

In den ersten 3 Wochen bin ich im Travel & Live Hostel  an der Rua de Santa Catarina 486, União de Freguesias do Centro, 4000-454 in Porto um - wie es der Name des Hotels sagt - zu arbeiten und zu reisen (oder umgekehrt?).

Allein für die Anreise nach Porto brauche ich eine Woche, weil das Fliegen mit seinen unangenehmen Nebenwirkungen (auf die Umwelt und meine Laune) keine Option für mich ist. 

30 Stunden am Stück in Zug und Bus verbringen, reizte mich auch nicht. Also entschied ich in Perigieux, einen ersten Stopp zu machen (alle Bruno-Chef-de-police-Fan's wissen wovon ich spreche).
In San Sebastian, in Nordspanien mache ich zwei Nächte Pause. Es soll einer der 20 Orten in Spanien ist, den man nicht verpassen soll. Sagt das Internet. Wir werden sehen, ob ich auch der Ansicht bin.


Am 28.3 werde ich Porto verlassen und immer Richtung Norden den Küstenweg entlang laufen bis an die Grenze von Portugal (Portugiesischer Jakobsweg).

Ich habe ein paar Ideen, wie es danach weiter geht, aber Vieles ist noch unsicher. Zwei Naturschönheiten in Nordspanienen habe ich im Visier.
Wonach mir nach 3 Wochen Hostel und 2 Wochen laufen der Sinn stehen wird, ist mir unklar, deshalb schiebe ich das Planen noch heraus. Vielleicht zieht mich ja auch der Strudel von Pilger mit und ich habe das Gefühl unbedingt in Santiago di Compostela ankommen zu müssen? Würde mich wundern. Aber: sag niemals nie. 

Ich werde Euch hier auf www.ohne-eile.ch jedenfalls auf dem Laufenden halten.

Für heute gilt: "Na gut, ich geh dann mal...."

Herzliche Grüsse


Des Menschen wahre Heimat ist nicht das Haus, sondern der Weg, und das Leben selbst ist eine Reise, die zu Fuss zurückgelegt werden muss. 

Bruce Chatwin, britischer Schrifsteller, 1940 - 1989